Usbekistan - Land von mysteriösen Qalas - Ruinenfestungen
Usbekistan liegt in der legendären Gegend namens Turan, dem Sonnenland. Das Sonnenland rühmt sich nicht nur als Wiege der antiken Zivilisationen und Kulturen, sondern dort liegen auch Unmengen mysteriöser Festungen und Siedlungen umher, wie die verborgenen Schatztruhen in endlosen Sandwüsten. Bei diesen Kalas (Festung) handelt es sich um markante Überreste von einstigen Burgen, Karawansereien, Wachtürmen, Türmen des „Schweigen“s, Siedlungen, Paläste, Tempelanlagen, Städte, Forts usw. Die meisten von ihnen waren jedoch Lehmfestungen, die schlechthin mit ungebrannten Ziegeln oder aus Stampflehm errichtet worden waren. Mittlerweile sind im heutigen Usbekistan mehr als hundert solcher Kalas archäologisch entdeckt. Diese beindruckenden Zeitzeugen der Antike werden derzeit als Kalas (Festung) Tepa (Hügel) oder Qorg´on (Kurgane) mit solchen geläufigen Bezeichnungen und Begriffen aus der Alltagssprache definiert. Die Lehmfestungen stammen aus einem großen Zeitraum, die ältesten von ihnen werden mit V. Jhr. v.Chr., die „jüngsten“ mit dem VII. Jh. n.Chr. datiert. Bei diesen Kala´s kommen immer mehr die spektakulären Hin-und Nachweise von einer wenig erkundeten Zeitspanne, dennoch mit bewundernswertem Kultur, Kunst und Alltagsleben zutage. Angefangen von Ossuarien (Terrakotta Urnen für menschliche Gebeine) bis verkohlten Holzsäulen, bunten Wandmalereien und Fresken, sowie diverse Götzenfiguren und Gegenstände, Münzen etc., zählen sie zu den üblichen Fundstücken solcher Lehmfestungen.


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