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Den Besuch der Delegation der Freundschaftsgesellschaft „Usbekistan–Deutschland“ in der Bundesrepublik Deutschland

 Den Besuch der Delegation der Freundschaftsgesellschaft  „Usbekistan–Deutschland“  in der Bundesrepublik Deutschland 04/28/2025

In der Zeit vom 25. bis zum 30. April 2025 absolvierte eine aus den Vertretern der Gesellschaft für Freundschaft „Usbekistan–Deutschland“, sowie aus Vertretern des Ministeriums für digitale Technologien der Republik Usbekistan bestehende Delegation einen  Arbeitsbesuch in den Städten München und Berlin. 

Der Besuch wurde von der der Gesellschaft für Freundschaft „Usbekistan–Deutschland“ inszeniert und hatte den Zweck in der Vertiefung der kulturellen Beziehungen, der Förderung des bilateralen Bildungs- und Jugendaustauschs, dem Ausbau der sogenannten „Volksdiplomatie“ sowie der Unterstützung von im Ausland lebenden usbekischen Staatsbürgern. Gleichzeitig zielte der Besuch darauf ab, die digitale Kompetenz, wissenschaftliche Expertise und anwendungsorientierte Forschungserfahrungen in Schlüsselbereichen der Informations- und Kommunikationstechnologie zu erweitern.

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Der Besuch wurde in Kooperation mit der Botschaft der Republik Usbekistan in Deutschland, dem Komitee für interethnische Beziehungen und Angelegenheiten der im Ausland lebenden Landsleute, dem Ministerium für digitale Technologien der Republik Usbekistan sowie der Freundschaftsgesellschaft „Usbekistan–Deutschland“ organisiert. Die Delegation setzte sich aus Vertretern des Ministeriums für digitale Technologien, den nationalen Unternehmen „Uzbektelecom“ und „Uzbekcosmos“ sowie zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen.

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Im Rahmen des Aufenthalts in München wurden mehrere fachlich ausgerichtete Veranstaltungen durchgeführt, die auf die Entwicklung bilateraler Kooperationen fokussiert waren. Unter anderem besuchte die Delegation die Produktionsstandorte des Unternehmens Apple sowie die Ludwig-Maximilians-Universität, um sich über aktuelle Forschungsprojekte und Lehrmethoden im Bereich der künstlichen Intelligenz zu informieren. Zusätzlich wurde die Delegation im Rahmen einer Besichtigung mit innovativen Lösungen der BMW Group in den Bereichen Automobiltechnik und Industrie vertraut gemacht. Während der Gespräche mit deutschen Fachpartnern wurden Perspektiven für gemeinsame innovative und technologiegetriebene Projekte erörtert.

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Ein kultureller Höhepunkt war die Feier des usbekischen Frühlingsfestes „Navruz“, das im Kreise der in Deutschland lebenden usbekischen IT-Fachkräfte, Mitglieder der „Deutsch-Usbekischen Gesellschaft 70“ sowie deutscher Bürger in München stattfand. Im Rahmen dieses Festes wurden eine Fotoausstellung mit dem Titel „Neues Usbekistan – aus neuen Perspektiven“ sowie eine Präsentation traditioneller Handwerkskunst durchgeführt. Darüber hinaus wurden die Gäste mit nationalen Gerichten wie Plov und Sumalak bewirtet.

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Dank der organisatorischen Unterstützung der Botschaft Usbekistans in Berlin wurden in der Stadt Bayreuth Gespräche mit der von deutschen Usbekistan-Freunden gegründeten Organisation „Bayern–Usbekistan“ geführt. Ziel war die Intensivierung kultureller und wissenschaftlicher Partnerschaften, die Etablierung koordinierter Bildungszusammenarbeit und die Stärkung vertrauensvoller wissenschaftlicher Beziehungen auf der Grundlage bürgernaher Diplomatie. In diesem Zusammenhang wurde ein Memorandum zwischen den beiden Freundschaftsgesellschaften unterzeichnet und gemeinsame Zukunftsstrategien verabschiedet.

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Im Rahmen des Programms hielt die leitende Fachreferentin der Gesellschaft für Freundschaft „Usbekistan–Deutschland“, Frau M. Abdullaeva einen wissenschaftlich fundierten Vortrag mit dem Titel „Usbekistan – ein Land interethnischer Toleranz“. Dabei stellte sie politische und gesellschaftliche Maßnahmen zur Förderung interkultureller Verständigung, zur Unterstützung nationaler Kulturzentren und zur Entwicklung einer offenen, pluralistischen Gesellschaft vor. Ferner fanden thematische Diskussionsrunden mit Vertretern des digitalen Sektors über den Stand der Digitalisierung, Fortschritte im Bereich der digitalen Wirtschaft sowie über laufende E-Government-Projekte in Usbekistan statt.

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Ein weiteres Arbeitstreffen wurde in der Botschaft der Republik Usbekistan in Berlin abgehalten. Botschafter Herr Dilshod Akhatov hob in seiner Ansprache die strategische Bedeutung der bilateralen Verhandlungen hervor und betonte die Notwendigkeit, Kooperationsfelder insbesondere in den Bereichen digitale Transformation, akademischer Austausch und technologische Investitionen auszubauen. Darüber hinaus wurden konkrete Vorschläge zur Intensivierung der Partnerschaft zwischen den Städten Berlin und Taschkent präsentiert.

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Die bilateralen Gespräche im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien, Bildung und angewandte Forschung trugen zur Schaffung einer tragfähigen Grundlage für zukünftige Kooperationsprojekte bei. Während der begleitenden Kulturveranstaltungen wurden usbekische Volkslieder, traditionelle Musik, Tanz und weitere Formen des immateriellen Kulturerbes präsentiert. Diese Maßnahmen dienten der Förderung des interkulturellen Dialogs und der Festigung freundschaftlicher Beziehungen zwischen Usbekistan und Deutschland.

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Zusammenfassend lässt für wichtig halten, dass die Delegation nicht nur ihre Fachkenntnisse in den Bereichen digitaler Kompetenz, technologiebasierter Forschung und internationaler Kooperation erweitern, sondern darüber hinaus auch in eindrucksvoller Weise die kulturelle Vielfalt und das nationale Erbe Usbekistans im internationalen Rahmen repräsentierte konnte.