Eine Veranstaltungsreihe zum immateriellen Kulturerbe Usbekistans
08/24/2022
Vom 24. August bis zum 8. September fand im Rahmen des Aktionsplans der Deutsch-Usbekischen Freundschaftsgesellschaft für August und September eine Reihe von Veranstaltungen zum immateriellen Kulturerbe Usbekistans statt, das in die UNESCO-Liste aufgenommen wurde.
Die Veranstaltungen wurden in Form von Vorträgen, Schulungen und Exkursionen nach Taschkent, Samarkand und Buchara in Zusammenarbeit mit der Usbekischen Staatlichen Universität für Weltsprachen sowie der Deutsch-Usbekischen Freundschaftsgesellschaft durchgeführt.
Organisiert wurde das Programm vom 24. August bis zum 8. September von Lehrkräften und Studierenden der Usbekischen Staatlichen Universität für Weltsprachen sowie Mitarbeitenden der Deutsch-Usbekischen Freundschaftsgesellschaft – unter direkter Beteiligung von 16 deutschen Studierenden, die im Rahmen des Programms „Go East“ aus Deutschland nach Usbekistan gekommen waren.
Kurz zum Programm „Go East“:
Im Rahmen des Programms „Go East“ finanziert der DAAD Weiterbildungsmaßnahmen für Studierende deutscher Hochschulen in Ländern Ostmittel-, Südost- und Osteuropas sowie der GUS während der Semesterferien. Bestandteil der Go-East-Initiative ist das Sommerschulprogramm „Go East“, das deutschen Studierenden die Teilnahme an Sommer- und Winterschulen in der Region ermöglicht.
Die Studierenden erhalten die einmalige Gelegenheit, das Bildungssystem des jeweiligen Landes kennenzulernen. Diese Bildungsmaßnahmen werden jährlich in den Sommermonaten von Hochschulen der Region zu unterschiedlichen Themen angeboten.
Mit dem Programm „Go East Sommerschule“ fördert der DAAD den Aufbau internationaler Netzwerke ausländischer Hochschulen und deren Integration in den europäischen Bildungsraum. Das Programm wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt. Hochschulen aus Ostmittel-, Südost- und Osteuropa sowie den GUS-Staaten können sich für die Teilnahme am Go-East-Programm bewerben.
In diesem Jahr interessierten sich mehr als 100 deutsche Studierende für Usbekistan, von denen 16 als Gewinner des Wettbewerbs ausgewählt wurden. Die jungen Menschen von 15 deutschen Universitäten lasen gemäß den Teilnahmebedingungen umfangreiche Literatur über Usbekistan und begannen, die usbekische Sprache zu lernen. Bei ihrem Besuch stellten sie ihre Kenntnisse über das Land und seine Sprache unter Beweis.
Im Rahmen der Veranstaltung hielt der Geschäftsführer der Usbekisch-Deutschen Freundschaftsgesellschaft, Y. Ismailov, für die deutschen Studierenden einen Vortrag mit Präsentation über die bedeutenden immateriellen Werte des usbekischen Volkes, die in die UNESCO-Liste aufgenommen wurden – wie „Bakhshichilik“, „Lazgi“, „Askiya“ sowie das kulinarische Erbe Usbekistans, darunter das Nationalgericht Plov.
Der Vortrag stieß bei den deutschen Studierenden auf großes Interesse. Viele von ihnen äußerten den Wunsch, diese kulturellen Werte noch besser kennenzulernen.
Während des zehntägigen Besuchs erlebten die Studierenden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der usbekischen Nationalküche in Taschkent, Samarkand und Buchara aus erster Hand. Sie beobachteten nicht nur alle Schritte der Zubereitung von Brot, Samsa und Plov, sondern beteiligten sich auch aktiv am Kochprozess.
Besonders viel Spaß hatten die Teilnehmenden beim Schälen und Schneiden der in Usbekistan zum ersten Mal gesehenen gelben Karotten.
Inspiriert von der usbekischen Küche besuchten die deutschen Jugendlichen ein traditionelles Teehaus in Taschkent und begannen, Plov zu kochen.
Während des Aufenthalts pflegten die deutschen und usbekischen Studierenden engen Kontakt und kochten im Wechsel auch deutsche Gerichte in einem usbekischen Haushalt.
In den letzten Tagen des Besuchs machten die deutschen Gäste keinen Hehl aus ihrer Bewunderung für Usbekistan. Sie besuchten historische Städte, nahmen an einem Melonenfest teil und fuhren sogar auf Baumwollfelder, wo sie zum ersten Mal mit eigenen Augen Baumwolle beim Austreiben sahen.


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